Aufmerksamkeit und Anziehung bei der Partnersuche

Aufmerksamkeit und Anziehung
Stell Dir vor, Du wünschst Dir etwas in Deinem Leben: Eine/n Partner/in oder einen “besseren” Job, eine schönere Wohnung… Du “weißt”, dass das gar nicht so einfach ist. Du hörst Beweise für diese Tatsache, wenn andere – Freunde, Verwandte, Kollegen, die Medien – darüber reden und berichten, wie schwierig es ist, zum Beispiel einen Partner zu finden oder einen besseren Job oder eine schönere Wohnung. Du akzeptierst die Meinung Deiner Umwelt und überlegst, was Du tun könntest, um “bessere Chancen” zu haben. Vielleicht bist Du auch einfach nur unschlüssig oder sogar frustriert weil es so schwierig ist. Nach und nach konzentrierst Du Dich mehr und mehr darauf, warum es eben nicht so einfach ist. Du suchst und findest auch viele weitere Gründe und Beweise, indem Du das, was andere sagen, mit Dir vergleichst… So weißt Du wenigstens, warum es nicht so einfach ist.

Die Sache hat nur einen Haken: Du kommst Deinem eigentlichen Ziel, der Erfüllung Deines Wunsches keinen Schritt näher.
Im Gegenteil: Du beginnst, die eine Geschichte zu erzählen, die rechtfertigt, warum Du bestimmt Dinge nicht tun oder haben kannst. Irgendwann wird die Geschichte real für Dich und Deine Handlungen und Gedanken passen sich mehr und mehr dieser Geschichte an. Du versuchst es gar nicht erst, Du nimmst Chancen gar nicht mehr wahr, denn Du übersiehst sie regelrecht.

Es kann auch andere Gründe geben:

Neulich erzählte mir ein Coachingklient, dass er zu wenig Selbstbewusstsein oder Selbstvertrauen habe und deshalb nicht gut bei Frauen ankäme. Im Coaching stellten wir dann aber fest, dass das gar nicht stimmte. Es war nur eine Geschichte, die er sich selbst über sich erzählte… Der Grund für seine Situation lag ganz woanders – doch er konnte ihn nicht sehen, es war sein “blinder Fleck”.

Doch jedes Mal wenn er einer Frau begegnete, die er interessant fand, benahm er sich so, als hätte er kein Selbstvertrauen. Er entsprach seiner Geschichte über sich. Als wir herausfanden, was das der „blinde Fleck“ war, konnte er sich mehr und mehr Selbstbewusstsein erlauben.

Wir alle haben eine natürliche Tendenz genau so zu handeln – unser Denken ist so angelegt, dass wir uns vergleichen und dass wir uns fokussieren auf das, “was nicht geht”. Das ist ganz normal: Wenn alles so ist, wie es sein sollte, fällt das gar nicht auf. Erst wenn etwas schlecht oder falsch ist, fällt es auf – und es ist nun mal viel leichter etwas “falsch” zu machen, als etwas ganz, ganz, ganz besonders auffällig gut. Eine Studie aus den USA zeigte kürzlich, dass Kinder von ihren Eltern im Schnitt 6 – 8 Mal öfter kritisiert, als gelobt werden und ich bin sicher, in Europa ist das nicht viel anders. Wir werden quasi schon dazu erzogen, uns auf das zu fokussieren, was nicht in Ordnung ist.

Das Problem an unserer Fokussierung auf das Negative, das Verbesserungswürdige, das Suboptimale allerdings ist, dass wir uns dabei nicht besonders gut fühlen und wir uns selbst nicht motivieren unser Bestes zu geben und zu zeigen. Im Gegenteil: Meist macht es uns grüberlisch, nachdenklich, sorgenvoll, manchmal sogar ängstlich und missmutig. Wie siehst Du jetzt im Moment aus, wenn Du diese Zeilen liest und darüber nachdenkst? Strahlst Du? Lächelst Du gerade? Wirkst Du positiv und ansprechend? Oder hast Du möglicherweise eine Denkerfalte auf der Stirn und wirkst nachdenklich – vielleicht sogar angespannt oder sorgenvoll?

Stell Dir vor, jemand säße Dir jetzt gegenüber – ohne Dich zu kennen. Ohne zu wissen, was Du gerade liest – er/sie sieht nur Deinen Gesichtsausdruck… Wie wirkst Du mit diesem Gesichtsausdruck wohl auf die andere Person? Wirkst Du anziehend und ansprechend? Sympathisch? Humorvoll? Freundlich? Attraktiv? Sexy? Na, wahrscheinlich eher nicht… Nun, auch ich laufe manchmal durch die Gegend und bin in Gedanken versunken – wenn ich mich dann zufällig irgendwo im Spiegel oder in der Reflektion einer Scheibe sehe, erschrecke ich mich fast…

Was Du tun kannst:

Es gibt eine ganz einfache Methode, das zu verändern und damit den Grundstein zu legen, alles (!) zu erreichen, was Du Dir wünschst:

Mach Dir nicht zu viele Gedanken, wenn mal etwas schief gelaufen ist. Wiederhole in Deinem Kopf nicht immer wieder Sätze oder Bilder, die sich mit Dingen beschäftigen, wo Du versagt hast, oder wo etwas für Dich nicht gut gelaufen ist – denn es ist vorbei und die tausendfache Wiederholung in Deinen Gedanken macht das nicht ungeschehen. Beginne zu akzeptieren, was Du nicht ändern kannst und sage Dir „vorbei ist vorbei ist vorbei“.

Lenke Deine Aufmerksamkeit immer und immer wieder auf alles “was geht”, anstatt was nicht geht – auf alles was positiv ist, auf alles was möglich ist, auf alles was schön ist. Und denke niemals darüber nach, ob Du etwas kannst oder verdient hast:

Im Falle eines Flirts zum Beispiel denken fast alle Menschen, die Probleme haben zu flirten über Dinge nach wie:
– Was könnte ich am besten sagen?
– Was kann ich tun, damit ich mich nicht blamiere?
– Was wird er/sie von mir erwarten?
– Ob er/sie mich überhaupt mag? Woran erkenne ich das?
– Soll ich jetzt hingehen oder lieber nicht?
Die Aufmerksamkeit ist also komplett bei Dir – und Dein Kopfkino lenkt Dich auf alle Gefahren, Hindernisse, Stolpersteine und Unzulänglichkeiten… Dein Gesichtsausdruck wird auch dadurch wieder sorgenvoll – vielleicht sogar ängstlich oder missmutig. Dein Gegenüber kann das sehen…

Menschen, die erfolgreich und gerne flirten hingegen, richten Ihre Aufmerksamkeit auf etwas anderes – Sie denken Dinge wie:
– Hey, wer bist Du denn?
– Wie er/sie wohl nackt aussieht?
– Wie er/sie wohl küssen würde?
– Ob er/sie wohl nett/interessant/humorvoll ist?
– Na, Dich würde ich aber gerne mal kennen lernen…!
– Ob wir beide wohl zusammen passen/Spaß haben würden?
Die Aufmerksamkeit ist also eher beim “Objekt der Begierde” – und bei den “Möglichkeiten”.

Mach doch mal ein ganz einfaches Experiment: Stell Dir vor einen Spiegel und schließe Deine Augen – und dann stell Dir vor, wie Du jemanden küsst, denn Du attraktiv findest. Male Dir in allen Einzelheiten aus, wie Eure Lippen aufeinander treffen, wie und wo Ihr Euch berührt und wie gut sich das anfühlt. Stell Dir das nur etwa eine Minute vor (natürlich gerne auch länger wenn Du magst) – und dann öffne die Augen und schau, wie Du aussiehst und wirkst… nur weil Du Deine Aufmerksamkeit auf etwas anderes gelenkt hast.

In meinem Training “Abenteuer Flirt” und in meinem neuen Buch “Firten & Verlieben” mache ich mit den Teilnehmern/Lesern eine Übung, wo Sie allen anderen in Gedanken etwas Gutes wünschen sollen – die Wirkung dieser ganz einfachen Veränderung der Fokussierung ist famos: Plötzlich ist man selbst viel entspannter und die ganze Umwelt scheint sich zu verändern…

Und so kommt es, dass Du plötzlich Chancen siehst und Angebote bekommst, neue Menschen kennenlernst und Dein Leben auf einfache aber nachhaltige Weise jeden Tag besser und besser wird.

Probiere es selbst aus – auf eigene Faust oder mit meiner Hilfe… dafür bin ich schließlich da!

Von Nina Deissler

Über Maria Klein Partnervermittlung Tipps für die Partnersuche

Seit über 34 Jahren führt Maria Klein seriöse Partnervermittlung für die Schweiz, Deutschland und Österreich durch. Dabei setzt ihre Agentur auf den persönlichen Kontakt mit den Klienten und hebt sich so von anonymen Onlineportalen ab. „Trotz der Millionen Single im Internet, hat sich die klassische Partnervermittlung doch wieder durchgeschlagen. Die Vorteile liegen auf der Hand.", so Maria Klein. Individuelle und anspruchsvolle Betreuung bei der Partnersuche.
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